Dieses Schreiben bekommst Du in Kürze zusammen mit der Gerichtspost an Deine Privatanschrift. Diese findet man übrigens bei BING, wenn man meinen Namen angibt und dann ähnliche Suchbegriffe anklickt. Nur damit klar ist, dass ich auf vollkommen legalem Wege Deine Anschrift benutze und ich in keiner Weise beabsichtige, Dich als Privatperson irgendwie zu belästigen.
Ich möchte Dich einfach nur bitten, die Dinge, die jeder kennt, der mich schon einmal gegoogelt hat, endlich ein und für allemal klarzustellen:
Du versuchst seit ca. 3 Jahren unaufhörlich, mit mir über die Manipulation von Suchbegriffen und durch Einbeziehen Deiner Fotos Katze und Maus mit mir zu spielen, wo ich ja im Prinzip nichts gegen hätte, wenn Du wenigstens konsequent bei der Sache bleiben würdest!
Allerdings scheinst Du noch nicht begriffen zu haben, dass ich es ernst meine, todernst, und Du mit Deiner unüberlegten Aktion vom letzten Jahr mich beinahe auf den Friedhof gebracht hättest!
Es freut mich, über die Presse zu erfahren, dass die Idee, in Berlin mit der Humboldt-Uni zu kooperieren, von Dir stammt, bzw. Du meine Ideen offenbar an die richtigen Personen bei Google weiter geleitet hast.
Allerdings wäre uns beiden erheblich besser gedient, wenn Du mich in diesem Zusammenhang der Geschäftsleitung als Urheber bekannt gemacht und einen Gesprächstermin mit Larry Page vermittelt hättest. Dazu ist es aber leider schon wieder fast zu spät, denn es liegt eine neue
gegen mich vor, wegen der alten Sache. (Schwarzfahren mit der U-Bahn) Ich gehe deshalb davon aus, dass Du in den nächsten Tagen die Geldstrafe in Höhe von 1134 Euro beim Gericht einzahlst, natürlich nicht von Deinem Privatkonto, denn für solche Angelegenheiten wirst Du ja wohl ein Spesenkonto haben!
Außerdem erwarte ich von Dir, dass Du mir unverzüglich eine standesgemäße Unterkunft als erster Free Lance Professor of Google zur Verfügung stellst. Wie der Presse zu entnehmen ist, können Googlemitarbeiter solche wichtigen Personalangelegenheiten direkt mit Larry Page besprechen. (Die entsprechenden Links hast Du sicher noch.)
Sollte ich bis zum 13. Januar nichts von Dir hören, warte ich in Ruhe den Haftbefehl ab und werde mich dann wohl oder übel für 81 Tage in den Knast begeben, und derweil geht das Krepieren hier draußen unverändert weiter.
Als letzte Aktion werden dann meine Freunde diesen Text hier ins Netz stellen, mit den entsprechenden Links. Du weißt ja selbst am besten, welche Bilder dann wieder auftauchen.
Ich hoffe, dass das nicht notwendig sein wird!
Schöne Neujahr und einen Guten Rutsch wünscht
Michael Köhne
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