…wenn der Goldpreis wieder auf sein historisches Tief von 1999-2001 zurück kehrt. Um das zu erreichen, könnte Google die Welt mit folgendem Doodle über die tatsächlichen Fakten informieren und sich dabei ganz nebenbei “buchstäblich” eine Goldene Nase verdienen:
Der Google-Schriftzug erscheint nicht in bunt, sondern in Gold, und sobald man die Maus bewegt, fängt er an, weg zu schmelzen.
Wenn man nichts macht, läuft der Prozess rückwärts ab, aber die Google-Buchstaben werden dann metallisch silber.
Wenn man dann die Maus bewegt, erfährt man, was das zu bedeuten hat:
Gold ist zur Zeit über 60 mal teuerer als Silber, ist das normal, gibt es dafür einen vernünftigen Grund? Oder könnte es sein, dass am Goldmarkt eine Fundamentalkorrektur bevorsteht?
Was werden die professionellen Goldhändler machen, die ihre Kosten in Euro bestreiten müssen? Richtig, sie halten einen drastischen Rückgang des Goldpreises nicht mehr für ausgeschlossen und machen jetzt Kasse. Statt dessen investieren sie lieber in Silber, zahlen die 7% Märchensteuer, die sie ja verrechnen können und haben ansonsten kein nennenswertes Kursrisiko, denn beim Silber entspricht der Preis ja in etwa den tatsächlichen Kosten- Nutzenkriterien.
Was werden aber die vielen Goldschafe machen, denen seit ewig eingeredet wurde, sie müssen unbedingt Gold kaufen, weil sie tatsächlich glauben, dass Geld nichts wert sei, weil es aus Papier ist? Ihnen ist der Preis doch egal, 1 kg sind 1000 Gramm, egal zu welchem Preis. Sie werden jetzt abwarten, bis sie für ihre paar Kröten, die sie gespaart haben, noch mehr Gold bekommen.
Der Goldmarkt wird also einschlafen und drastisch einbrechen. Dann kaufen die Goldschafe alles auf, aber der alte Preis wird nicht mehr erreicht. Unsere Berechnungen ergeben ca. 750 Euro pro Kg.
Eine Verkaufsoption, die den Inhaber berechtigt, eine Unze Gold zum Basispreis von 999 Dollar zu verkaufen, bekommt man im Moment noch geschenkt.
Wir zahlen deshalb einen symbolischen Preis von einem Cent und kaufen10000 solche Optionen. Der Anbieter dieser Option muss allerdings garantieren, dass er im Ernstfall auch 9,99 Mio Dollar aufbringen kann, um uns 10000 Unzen für je 999 $ abzukaufen. Wir begrenzen unser Risiko somit auf 100 Dollar, die definitiv futsch sind, wenn die folgende Rechnung bis zum Stichtag nicht aufgeht:
Wenn das oben beschriebene Doodle erscheint und die ersten Goldhändler kapieren was hier abgeht, sinkt der Preis bspw. auf 333 $/oz. Wir verdienen dann an jeder Option die satanische Prämie von 666 und verdienen uns somit eine Goldene Nase. und wenn nicht, dann sind eben 100$ bzw. 66,66 Euro futsch!
Sie möchten mehr erfahren? Mehr lesen? Die hier veröffentlichten Texte sind Leseproben zu Michael Köhnes neuem Buch
"DurchBlick 2008 - Jahrbuch für non-konforme Staatsbürgerkunde".
Das Buch ist unter der ISBN13: 978-3-86805-108-7 erschienen. Informationen zur Bestellung finden Sie hier.