Es folgt ein Interview mit Michael Köhne, geführt von Mona Lieser, die von 1992 bis 1996 als Kursleiterin für Mikroökomie bei ihm gearbeitet hat (in einem anderen Parallel-Universum).
Köhne: Aber selbstverständlich, so wurde ich 1978 doch von allen Mitschülern genannt, englisch ausgesprochen, wie Jesus Christ Superstar. Du kannst mich ruhig auch so nennen, auch wenn ich bei der Bundeswehr und im Studium natürlich nicht so genannt wurde und Dir das zunächst etwas komisch vorkommt.
Köhne: Spätestens seit dem ich mit Bethmann und später mit Wolfgang Thüne die ganz große Nummer anfing, ist das mein voller Ernst. Das kannst Du auf dieser Seite mehrfach nachlesen
Köhne: Stimmt, insbesondere das Kapitel “Suchmaschinen im Dienst der Wahrheit” ist wohl der Volltreffer gewesen. Heute sind nicht nur der Guttenberg und die Koch Mehrin ihren Doktortitttel los, sondern die meisten Verschwörungstheorien können wir inzwischen ausgoogeln.
Köhne: Das ist erst der Anfang. Am 13. August dieses Jahres gedenken wir den 50. Jahrestag zum Bau der Berliner Mauer. Die tatsächliche Wahrheit findet man aber heute schon bei Google unter James William Fulbright Berliner Mauer. Da wird unser Außenminister, falls er dann noch im Amt ist, so manches Geschichtsmärchen aufklären müssen.
Aber so lange brauchen wir gar nicht zu warten und kommen so langsam zum Thema: Am kommenden Dienstag jährt sich zum 25. Mal der Supergau von Tschernobyl. Zu diesem Anlass muss Google ein “strahlendes” Doodle bringen, um den ganzen Zins-Kapitalismus, der mathematisch ja nach den Gesetzen der finanziellen Atombombe funktioniert, für immer auszugoogeln.
Köhne: Lies einfach mal unser Interview von 2008 nochmal durch, das ist nach wie vor hoch aktuell. Hier zum Interview. Aber mal was ganz anderes: Wie kommst Du eigentlich zu Deinem Spitznamen?
Köhne: Ja, meine Idee, Helmut Kohl am 27. September aus dem Kanzleramt weg zu beamen, kam wohl ein paar Jährchen zu früh. Ich hätte mich anschließend wieder bei der FDP anschleimen und eine stinknormale Karriere als korrupter Akademiker anfangen können. Aber dazu hatte ich keinen Bock.
Ich hatte schließlich mit meiner Idee vom zins- und gewaltfreien Gelt das Patentrezept zur Lösung aller Finanzprobleme entwickelt, und darf doch wohl hoffen, dass das jetzt von Google pünktlich bekannt gegebenen wird. Bevor uns das nächste Tschernobyl um die Ohren fliegt.
Köhne: Mach’s gut, du süße Googlemaus!
Sie möchten mehr erfahren? Mehr lesen? Die hier veröffentlichten Texte sind Leseproben zu Michael Köhnes neuem Buch
"DurchBlick 2008 - Jahrbuch für non-konforme Staatsbürgerkunde".
Das Buch ist unter der ISBN13: 978-3-86805-108-7 erschienen. Informationen zur Bestellung finden Sie hier.