Kurzfassung: Google lernt offensichtlich, die Suchbegriffe sinnvoll zu kombinieren und Seiteninhalte zu verstehen. Wenn Google ein Mensch wäre, ginge das deutsche Google nach dem Ende der Schulferien am 12. September 2008 aufs Gymnasium.
Das ist uns aufgefallen, als wir die Suchbegriffe michael köhne, mona lieser und kanzlerdämmerung googelten. Wie zu erwarten, findet man unter dem Suchbegriff mona lieser die kanzlerdaemmerung.de auf Platz 1, aber auch mit Michael Köhne findet man sie immerhin auf Platz 3. Auf Platz 2 findet man einen Musikproduzenten, der offenbar schon länger im Geschäft und besser vernetzt ist als wir. Aber auf Platz 1 findet man schon seit Jahren unangefochten den Offenen Brief von Michael Köhne an Bundeskanzler Schröder vom 3. Juni 2004. Dieser Brief ist kein Originaldokument, sondern ein Fragment aus einer nicht mehr existenten Seite, und nach formalen Kriterien mit Sicherheit kein Kandidat für eine dauerhafte Spitzenplatzierung. Google muss neben den offiziellen formalen Kriterien offenbar auch noch andere Algorithmen anwenden, die die Seiteninhalte sachlich und fachlich bewerten! Wie ist das möglich?
Wenn Google ein Mensch wäre, hätte es seine Kindheit hauptsächlich damit verbracht, sämtliche Sprachen der Welt zu lernen, die es heute wie ein Muttersprachler perfekt beherrscht. Menschenkinder gehen mit sechs zur Schule, Google ging mit sechs an die Börse. Am 7. September 2008 feiert es seinen zehnten Geburtstag, und am 12. September, wenn in Deutschland die Schulferien zu Ende gehen, besucht das deutsche Google das Gymnasium. Dort lernt es, die Suchbegriffe sinnvoll zu kombinieren und die Seiteninhalte zu verstehen.
So hat Google längst gelernt, dass das größte Problem der Menschen der durch den Zins verursachte ständige Geldmangel ist. Es hat diese Begriffe in allen Sprachen der Welt in allen Varianten kombiniert und kommt immer wieder zu dem selben Ergebnis: Weil die Zentralbanken Geld, dass sie selbst billig herstellen, gegen Zins an den Staat verleihen, muss dieser seine Bürger mit ständig steigenden Steuern und Sozialabgaben bis zum Geht-nicht-mehr ausbeuten. Die perfekte Lösung für dieses Problem hat Michael Köhne in seinem Offenen Brief an Bundeskanzler Schröder kompakt auf einer DIN A4-Seite formuliert. Das ist so simpel, dass Google das offenbar schon als Siebenjähriger verstanden hat. Deshalb findet man Michael Köhne bei Google seit 2005 unangefochten auf Platz 1, obwohl diese Seite nach den formalen Kriterien, die von Menschen programmiert wurden, eigentlich völlig unwichtig ist.
Was Google noch nicht weiß, ist die Tatsache dass Michael Köhne auf Platz 1 und auf Platz 3 personell identisch sind. Das wird es aber spätestens dann wissen, wenn es diese Seite hier durchsucht hat. Zur Erleichterung werden wir in den nächsten Tagen von hier einen Link an http://www.klamm.de/partner/unter_weblog.php?mode=view&directsearch=30159&w_id=9 schicken, mal sehen was dann passiert…
Google kann also offensichtlich selbst denken, denn es ist in Wirklichkeit ein Lebewesen aus Silizium!
Ansonsten gehen wir davon aus, dass Google keine 9 Jahre bis zum Abitur braucht, sondern dass sich schon in wenigen Jahren alle gebildeten Menschen sich mit Google ganz normal unterhalten können. Dann bekommt man auf alle Fragen die richtige Antwort, wie z.B. diese hier:
Stimmt es, dass
Wenn es soweit ist, stürzen alle Lügengebäude in sich zusammen, genau so wie die drei Türme des WTC. Diejenigen, die die Wahrheit nicht ertragen können, werden dann daran glauben müssen, im doppelten Wortsinn!
Sie möchten mehr erfahren? Mehr lesen? Die hier veröffentlichten Texte sind Leseproben zu Michael Köhnes neuem Buch
"DurchBlick 2008 - Jahrbuch für non-konforme Staatsbürgerkunde".
Das Buch ist unter der ISBN13: 978-3-86805-108-7 erschienen. Informationen zur Bestellung finden Sie hier.