Sehr geehrte Damen und Herren,
weil ich zu faul bin, die E-mail-Adressen derjenigen einzutippen, mit denen wir demnächst nichts mehr zu tun haben, wende ich mich auf diesem Wege an die internationale Finanzszene.
Egal, was die G7 oder wer auch immer beschließt, wenn der Staat für faule Kredite die Garantie übernimmt, heißt das im Klartext, dass am Ende der Steuerzahler die Rechnung bezahlen soll. Wer etwas anderes behauptet, ist ein Betrüger. Wer jetzt noch Aktien kauft, angeblich weil der Einstiegspreis im Moment besonders günstig sei, ist selber schuld. Wer jetzt noch Finanztitel hält, ist ein Traumtänzer.
Wenn es überhaupt einen Ausweg aus dieser sogenannten “Krise” gibt, so habe ich ihn in meinem letzten offenen Brief an die Europäische Zentralbank vom 28.09.2008 beschrieben. Die FED, die übrigens keine staatliche Behörde, sondern eine kriminelle Organisation ist, muss dazu gezwungen werden, die Goldreserven herauszurücken und sofort Flatrate-Banking anzubieten.
Wenn ein Gut künstlich knapp gehalten wird, steigt der Preis, das ist das kleine Einmaleins der Mikroökonomie. Gold ist deshalb drastisch überbewertet – wer darüber mit mir (!) streiten will, hat wohl nicht alle Tassen im Schrank!
Sobald sich das herumgesprochen hat und der erste Goldhändler die Konsequenzen zieht, müssen alle anderen nachfolgen. Dann ist am Ende Gold billiger als Silber. Dann kommt das böse Erwachen für die armseligen Goldesel.
Selber schuld, ihr hättet rechtzeitig auf mich hören sollen!
Michael Köhne
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