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Letzte Aktualisierung: 19.03.2010

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Hände weg vom Gold

22.10.2008 Goldkäufer sind Umweltferkel.

Das schreibt jedenfalls Peter Schrage-Aden in einem Leserbrief an die Berliner Zeitung vom 18. Oktober 2008. Denn zusätzliche Nachfrage treibt den Preis in die Höhe, und das führt zur Erschließung zusätzlicher Goldfelder auf Kosten der Umwelt: So wird in der Dritten Welt Gold in offenen Teichen mit Zyanid ausgewaschen. Auf diese Weise werden Bauern von ihrem Land vertrieben, das Wasser und die Luft vergiftet. Etwaiger Widerstand der Bevölkerung wird vom Militär erstickt.

Die reichen Länder müssten Goldreserven verkaufen, um den Goldpreis auf einem Niveau zu halten, der solche zerstörerischen Bergbaupraktiken unwirtschaftlich macht.

Unser Bedürfnis nach einer sicheren Geldanlage darf nicht auf einer Kosten der Gesundheit afrikanischer Bauern gehen. Soweit aus dem Leserbrief.

Dem ist noch hinzu zu fügen, dass die Zentralbanken am besten alles Gold verkaufen sollten. Dann sinkt der Preis so weit, dass wir demnächst alle Gegenstände, die wir heute noch alle paar Jahre mit giftigen Farben anstreichen, einfach vergolden. So sieht das Goldene Zeitalter aus, das kurz bevorsteht.

Das ist wie schon gesagt, keine gewagte Prognose, sondern reine Mathematik. Es kann doch kein Fehler sein, jetzt seine Goldbestände zu verkaufen und statt dessen die äquivalente Menge an Silber zu kaufen. Der Goldpreis ist künstlich aufgeblasen, der Silberpreis orientiert sich am tatsächlichen Wert!

Diesen Tip haben die Geschäftsstellen aller Parteien bekommen, selbstverständlich auch die FDP, die ihn als Regierungspartei so schnell wie möglich in die Praxis umsetzen sollte. Wenn sie mehr Netto vom Brutto haben wollen, dann spricht überhaupt nichts dagegen, die Goldreserven zu verkaufen. Schließlich haben wir eine sogenannte “Krise”, und Reserven sind schließlich für den Notfall gedacht!

Das wird sich hoffentlich bis zum 29. November allgemein herumgesprochen haben. Und wer dann zu spät kommt, den bestrafen die Kollegen!

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