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Kanzlerdämmerung

Letzte Aktualisierung: 04.02.2012

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Bad Banking?

27.01.09 Zur Rettung “notleidender Banken” muss der Staat seinen Bürgern nicht immer tiefer in die Taschen greifen, sondern die Banken müssen eben selbst sehen, wie sie sich mit der richtigen Geldmenge versorgen. Das ist nämlich viel einfacher als die meisten glauben. Wenn die Notenbanken das nicht kapieren, oder nicht kapieren wollen, gehören sie abgeschafft. Das gilt insbesondere für das amerikanische Federal Reserve System, das übrigens keine ordentliche staatliche Behörde, sondern eine private Bankiers-Clique ist, die seit 1913 illegal die Geldmacht ausübt.

Die Notschlachtung der Finanzindustrie

Diese Überschrift klingt brutaler als es ist: Es wird kein gewaltsames Gemetzel geben, sondern ein friedliches Einschläfern der unproduktiven Großkapitalisten. John Maynard Keynes sprach hier vom sanften Tod des Rentiers (bitte französisch aussprechen, Rentiere oder Elche sind hier nicht gemeint.)

Möglich wird das durch ein weltweites, friedliches Unternehmen, das jeder kennt und dessen Dienste fast alle schon kostenlos in Anspruch genommen haben. Dieses Unternehmen ist für seine Firmenphilosophie bekannt, der zufolge der Nutzen der Kunden oberstes Ziel und das Geldverdienen zweitrangig ist.

Dieses Große G wird demnächst nicht nur auf jedem Computer verfügbar sein, sondern jeder erwachsene Mensch wird dort im eigenen Interesse sein persönliches Konto eröffnen, so dass sämtliche Bankverbindungen überflüssig werden.

Gläubiger, die glauben, dass sie von ihren säumigen Schuldnern irgendwann noch Geld bekommen, können ihren Glauben festigen, indem sie ein kostenloses Konto beim Großen G einrichten und abwarten was passiert…

Schuldner, die von keiner Bank mehr Kredit bekommen, können ebenfalls beim Großen G ein zinsloses Konto einrichten und dieses soweit überziehen, bis alle offenen Rechnungen bezahlt sind. Für diesen Service berechnet das Große G eine Flatrate von ca. 1 Promille oder noch weniger, das Nähere regelt demnächst der freie Wettbewerb.

Der Staat bucht seine gesamten Finanzen auf ein Konto beim Großen G um und braucht seine Bürger nicht länger mit Steuern und Sozialabgaben zu schröpfen!

Anschließend werden alle Schufa-Akten vernichtet, es gibt dann keine unbezahlten Rechnungen mehr. Wer dann einen negativen Saldo beim Großen G hat, kann diesen entweder ausgleichen oder aber mit ins Grab nehmen, das ist eine ganz individuelle Entscheidung, die jeder mit sich selbst abmachen muss. Kein Bankangestellter und kein menschlicher Mitarbeiter vom Großen G kann diese Salden einsehen.

Wenn es soweit ist, geht es mit der dreitausendjährigen Geldmacht für immer zu Ende. Vorausgesehen wurde dieses singuläre Ereignis mehrfach im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes nochmals eindrucksvoll zusammengefasst. Heute fühlt man sich beim Lesen des 18. und 19. Kapitels in tragischer Weise an den Elften September “erinnert”.

Geruhsames Aufwachen wünscht

Michael Köhne

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